Für das Isegrim Enduro am 03.11.2018 in Schwepnitz nördlich von Dresden bin ich extra aus Spanien eingeflogen, wo ich mich auf die Superenduro WM vorbereite. 

Zusammen mit dem Team habe ich eine Maschine gerichtet,  und wir sind zusammen nach Sachsen gefahren. Nach der Streckenbesichtigung am Samstag Morgen ging es zum Prolog. Ich kam als Tabellenführer nach Schwepnitz, entsprechend groß waren die Erwartungen. Leider reihten sich einige kleine Fehler aneinander und ich verfehlte die schnellste Zeit um zwei Sekunden. Das war ärgerlich, aber nicht zu ändern.

  

 

 

 

 


Fotos: MS Media

Mit gemischten Gefühlen ging ich in mein Gruppenrennen. Aber schon nach den ersten Runden kam ich in meinen Rhythmus, konnte meine Führung auf zwei Minuten Vorsprung ausbauen. Ich fühlte mich gut auf dem Bike, alles passte. So konnte ich mit Zuversicht und Selbstvertrauen in das Finalrennen gehen. Der Start war gut, bereits in der ersten Runde konnte ich mich an die Spitze des Feldes setzen. Ich fuhr ein gutes Rennen, die über 1500 Fans zeigten ihre Begeisterung und feuerten alle Fahrer an. Ich war überglücklich, als ich nach 11 Runden als Sieger des Isegrim Enduros durch das Ziel fahren konnte. 

      
Fotos: MS Media

Mit den Punkten für den Tagessieg stand dann auch fest: Ich war Champion 2018 der zum ersten Mal ausgetragenen Hard Enduro Series Germany. Diese Serie hat sich im Laufe des Jahres gut entwickelt. Ein Format, das endlich auch deutschen Fahrern die Gelegenheit bietet, vor heimischem Publikum Hard- und Extremendurorennen zu fahren. Die Rennen waren abwechslungsreich, die Organisation super, die Veranstalter sehr aufgeschlossen für Verbesserungsvorschläge. Mit den ausgelobten Preisgeldern hebt sich die Serie von vielen anderen Veranstaltungen ab und wird von den Fahrern geschätzt.

Besonders hervorheben möchte ich allerdings die Trophäe für das Isegrim Enduro. Ein mir nicht namentlich bekannter Künstler hat mit der Kettensäge aus einem Baumstamm einen Wolfskopf geformt - einmalig. Eine besondere Bereicherung meiner Pokalsammlung, wo sich so viele gleichen. 

 

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